Manduca-Cover.

Unser Kind ist ein viel getragenes Kind und das bei Wind und Wetter! Daher habe ich schon früh ein Cover für unsere Trage genäht. Das erste aus Softshell-Stoff, mal wieder ein Projekt für die Berge. Während man selbst schön warm ist oder sogar schwitzt, kann der frische Wind dem Tragling schon auch mal kalt um den Körper blasen, da sich die Kleinen ja nicht wirklich viel bewegen. Daher habe ich Stoff gewählt, der windundurchlässig und wasserabweisend ist, aber trotzdem atmungsaktiv. Fündig geworden bin ich bei extremtextil.de
Das Schnittmuster habe ich bei Mirakado bei dawanda gekauft.

Das Cover hat einen Tunnelzug rundherum, mit dem man die Größe etwas regulieren kann und das Cover damit eng an die Trage legen kann. Ich habe zusätzlich noch zwei Gummischlaufen oben angenäht, so dass ich das Cover direkt an der Trage fixieren kann. Bei der Manduca-Trage gar kein Problem, da dort eh zwei Befestigungsschlaufen für das Kopfteil der Trage sind. Und das Kopfteil braucht man mit Cover eigentlich nicht, da dieses ja eine kuschelige Kapuze hat.

Das zweite Cover war ein Regencover, bei dem ich nur die Kapuze gefüttert habe und den Rand nicht mit einer Kordel zum Zusammenziehen sondern mit einem Gummiband eingefasst habe. Ich habe etwas größer genäht, so konnten wir es lange nutzen.




Als drittes Cover habe ich das normale Cover nochmal nur etwas kleiner genäht, da uns die normale Größe am Anfang etwas zu groß war, die Maus saß ja schon mit 5 Wochen für ihre erste Hütten-Schnee Tour in der Trage. 


Tragecover in Aktion in der Schweiz am Gletscher


Bei diesem Cover habe ich auch nur die Kapuze gefüttert, da die Kinder im Winter eh schon warm angezogen sind und das Cover nur ein zusätzlicher Windschutz sein sollte.

Mittlerweile habe ich jetzt schon ein viertes Cover genäht. Ich habe den Schnitt selbst vergrößert. Entscheidend ist hier nicht die Körperlänge des Kindes, sondern eher die Beinlänge. Denn um alles schützen zu können muss das Cover breit genug sein um auch die Füße, die seitlich aus der Trage schauen zu bedecken. Also wurde es nur unmerklich länger, aber viel breiter! Bei diesem Manduca-Schutz habe ich die Kapuze mit kuscheligem Fleece gefüttert. Und der Softshellstoff stammt wieder von extremtextil.de


Und hier noch ein Größenvergleich vom kleinsten Cover zum Größten.
Denke, das war vorerst die letzte Größe, die ich genäht habe. Aber der Praxistest wird zeigen, ob man bei noch größeren Kindern überhaupt noch ein Cover braucht.
Regencover in Benutzung

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